Das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede steht für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten. Dies gilt für unsere Soldaten im Heimatland, im Einsatz und gleichermaßen für zivile Patienten. Durch unsere Tätigkeit leisten wir auch Hilfe in Katastrophenfällen weltweit.

Es ist uns ein Anliegen, auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse kultureller, religiöser und gesellschaftlicher Art bei unseren Patienten und Mitarbeitern einzugehen. Gegenüber alternativen medizinischen Methoden sind wir aufgeschlossen.

Modernste, medizinische Behandlung und Verfahren stellen wir unseren Patienten zur Verfügung, die wir durch unser weltweites Einsatzspektrum stets optimieren und verbessern.

Seit dem 30. Juni 2008 arbeiten das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede und die Ammerland-Klinik gemeinsam im Klinikzentrum Westerstede. Durch den gemeinsamen Betrieb von Infrastruktur, Operationssälen und medizinischem Gerät wird den Patienten eine Behandlung mit modernsten Operationsverfahren auf einer Fläche von fast 10.000 Quadratmetern ermöglicht.

Aktuelles aus dem Haus

Gefäßchirurgische Notfälle für Nicht-Gefäßchirurgen

Quelle: Bölts/BwKrhs

Erfolgreiche Durchführung des MasterClass - Kurses

"Gefäßchirurgische Notfälle für Nicht-Gefäßchirurgen"

 

Vom 21. - 22.10.2016 erfolgte die Durchführung des MasterClass - Kurses "Gefäßchirurgische Notfälle für Nicht-Gefäßchirurgen" in Westerstede. Dieser internationale Lehrgang wurde erst zum zweiten Mal in der Bundeswehr und zum ersten Mal im BwKhrs Westerstede durchgeführt. In diesem Kurs erfolgt die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse, um Blutungen sowohl in der Bauch- und Beckenraum als auch der Halsregion zu kontrollieren und entsprechend versorgen zu können. Diese Kompetenzen sind für die Versorgung der Verwundeten im Einsatz zwingend erforderlich, aber auch von ziviler Seite besteht - insbesondere nach der Zunahme an Terror-Anschlägen im europäischen Umfeld - ein hohes Interesse, diese Kompetenzen zu erwerben. Dies spiegelt sich neben der Teilnahme von nahezu 25 % an zivilen Teilnehmern auch in der internationalen Zusammensetzung wieder. An diesem Kurs nahmen neben den deutschen Teilnehmern auch Ärzte aus Saudi-Arabien und Schweden teil. Die Tutoren kamen ebenfalls international aus Griechenland, der Schweiz und Deutschland, unterstützt von der Vascular International School AG. Der Verlauf des Kurses war sehr erfolgreich, neben der konzentrierten Arbeit am Modell konnte in den Pausen und bei der geselligen Abendveranstaltung ein reger Informationsaustausch erfolgen. Nicht nur die internationalen Teilnehmer aus Saudi-Arabien und Schweden zeigten sich begeistert vom Kurs, auch die deutschen Teilnehmer äußerten sich sehr zufrieden. Dies spiegelte sich in einer hervorragenden Evaluation des Kurses nach Durchführung wieder. Dieser Kurs ist einer der vier Bestandteile des gefäßchirurgischen Ausbildungscurriculums für die Einsatzchirurgen der Bundeswehr. Insgesamt zwei Teile werden dabei am Modell durchgeführt, ein weiterer i. R. von life-tissue-training und ein weiterer als Körperspenderkurs. Auf großes Bedauern seitens der zivilen Teilnehmer traf dabei nur, dass zwar die Modellkurse für zivile Teilnehmer im Rahmen freier Kapazitäten freigegeben sind, jedoch die anderen Ausbildungseinheiten Bundeswehrchirurgen vorbehalten und auf dem zivilen Markt (noch) nicht vorhanden sind. Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung, welche das BwKrhs Westerstede als Gastgeber durchgeführt hat.

Text: Dr. K. Elias, Oberfeldarzt

Klinikzentrum jetzt "überregionales" Traumazentrum

Im Klinikzentrum Westerstede bildet das Bundeswehrkrankenhaus mit seinen Abteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Neurochirurgie den traumatologischen Schwerpunkt und kann gemeinsam mit der Ammerland-Klinik in den Bereichen Notaufnahme, Radiologie, OP und Intensivstation sowie den anderen akutmedizinischen Fachgebieten das erforderliche Spektrum komplett ab.

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Quelle: Bölts/BwKrhs

Am 15. Februar 2016 begrüßte Chefärztin Oberstarzt Dr. Nicole Schilling die Präsidentin der Landesärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wenker im Bundeswehrkrankenhaus.

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Am 11. Februar 2016 besuchte die stellvertretende Kommandeurin des Kommandos Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung Generalarzt Dr. Gesine Krüger der Westersteder Bundeswehrkrankenhaus.

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Am 8. Februar 2016 informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung Markus Grübel über das Bundeswehrkrankenhaus und seine Kooperation.

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Stellenangebote

Sie haben eine medizinische Ausbildung mit entsprechender Qualifikation und suchen Arbeit?

Am Bundeswehrkrankenhaus Westerstede bieten wir viele Möglichkeiten einer Anstellung. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Bundeswehrdienstleistungszentrum Westerstede
Lange Straße 38
26655 Westerstede

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Quelle: Lukas Lehmann/ NLGA

Dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede wurde, zusammen mit dem zivilen Kooperationspartner der Ammerland-Klinik GmbH, am 08. August 2016 durch die Niedersächsische Sozialministerin Frau Rundt, den Leiter Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene UMCG (University Medical Center Groningen) Prof. Dr. med. Friedrich sowie dem Präsidenten des NLGA (Niedersächsisches Landesgesundheitsamt) Dr. Pulz das zweite Euregionale Qualitätssiegel/EQS-2 im Projekt EurSafety Health-net verliehen.

Bei diesem Siegel geht es um die MRE (Multi Resistente Erreger) Prävention sowie den verantwortungsbewussten Antibiotikagebrauch. Zum Erlangen des Qualitätssiegels mussten nachfolgende Qualitätsziele erfüllt werden:

Qualitätsziele EQS 2: MRE Prävention und Antibiotikagebrauch

- Fortbildung sowohl pflegerischer als auch ärztlicher Berufsgruppen bzw. Berufsgruppen der Versorgungsbereiche 

- Strukturen zum rationalen Gebrauch von Antibiotika

- Antibiotika Monitoring

- Sicherheit der Detektion von MRGN (Multi Resistente gramnegative Erreger)

- Hygienemanagement bei MRGN

- Datenaustausch zu MRGN

- Überprüfung des festgelegten Hygienemanagements zu MRGN

- Umsetzung §23 Infektionsschutzgesetz (ÖGD (Öffentlicher Gesundheitsdienst)-Report MRSA (Methicillin-Resistenter Staphylococcus aureus)

- Umsetzung der KRINKO-Empfehlung zu MRSA (Hygienemaßnahmen, Isolierung, Sanierung)

Hygiene Mini-Workshop

Quelle: Kölbach/BwKrhs

Mini-Workshop Sonikation bei Endoprothesenwechsel - Präanalytik, Probenmanagement und Auswertung

Am 12. Januar 2017 veranstaltete die Krankenhaushygiene (Leiter: Oberfeldarzt Dr. Ebert), die Abteilung XIV - Orthopädie und Unfallchirurgie - (Leitender Arzt Oberstarzt Gutcke) und das mikrobiologische Konsiliarlabor Laborarztpraxis Osnabrück Dr. Jutta Esser und Kollegen einen berufsgruppenübergreifenden Mini-Workschop zur weiteren Optimierung des mikrobiologischen Probenmanagement bei Wechsel-Operationen von Knie- und Hüftgelenkendoprothesen.

In der Vergangenheit konnte bei vielen Wechseloperationen von vorzeitig gelockerten Endoprothesen keine definitive Ursache für die Lockerung ermittelt werden, so dass keine gezielte ursachengerechte Behandlung eingeleitet werden konnte. Seit etwa zwei Jahren haben wir in unserem Haus Anregungen aus dem wissenschaftlichen Raum aufgegriffen und neue mikrobiologische Untersuchungsverfahren eingeführt und gemeinsam kontinuierlich weiterentwickelt, wie z. B. die ultraschallgestützte Ablösung (Sonikation) von Biofilmen von den ausgebauten Implantaten. Dies hat zu einer deutlich verbesserten diagnostischen Ausbeute bei davon betroffenen Patienten geführt. Auf diesem Workshop wurde mit allen Beteiligten (Operateure, Operationspflege und operationstechnischen AssistentInnen, Klinischem Labor, mikrobiologischem Konsiliarlabor, Hygiene und Antibiotikakommission die weitere Optimierung einzelner Prozessschritte verabredet und die Grundlagen für eine spätere wissenschaftliche Aufbereitung der erreichten Behandlungsfortschritte gelegt.