Kooperationen

Das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede kooperiert in einem für die Bundeswehr erstmals realisierten Kooperationsmodell mit der Ammerland-Klinik. Gemeinsam wird seit dem 1. Juli 2008 das Klinikzentrum Westerstede betrieben.

Dieses Kooperationsmodell ist innerhalb der Bundeswehr einzigartig und umfasst die Zusammenarbeit im medizinischen und nicht medizinischen Bereich.

Kooperationsbereiche

Die stärkste Zusammenarbeit findet in den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin, im Operationsbereich sowie im Aufnahmebereich statt. Dort arbeiten die Kolleginnen und Kollegen beispielsweise nach einem gemeinsamen Dienstplan. Zu den genannten Bereichen kann das Bundeswehrkrankenhaus verschiedene klinische Ressourcen der Ammerland-Klinik mitnutzen, wie etwa die erweiterten radiologischen Möglichkeiten, die Angiographie oder verschiedene Laborleistungen.

Aber auch im nicht medizinischen Bereich gibt es eine enge Kooperation. So erfolgt das gesamte Facility-Management oder die Essensversorgung durch die Ammerland-Klinik. Dies bringt für beide Seiten enorme Vorteile mit sich.

Vorteile nutzen und Identität wahren

Durch die Klinikkooperation werden Ressourcen gebündelt, die Leistungen in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung und von Soldaten besser koordiniert und zugleich die Qualität beider Einrichtungen durch gegenseitiges Know-how-Gewinn gesteigert. Die jeweilige rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Identität und Eigenständigkeit beider Häuser bleibt aber gewahrt. In den medizinischen Leistungsangeboten ergänzen sich beide Häuser, sodass das Klinikzentrum Westerstede eine erweiterte Regelversorgung für die Menschen in der Region und darüber hinaus übernehmen kann.