Ambulante/ stationäre Operationen

Ihr Aufenthalt bei uns

Sie haben einen Termin zu einer Operation in unserer Abteilung? Großartig! Wir freuen uns auf Sie und wollen Ihnen hier einige Informationen zu ihrem ambulanten oder stationären Aufenthalt vermitteln.

Mit Ihrem Termin zur OP haben Sie im Vorfeld auch einen Termin zur OP-Vorbereitung erhalten. Dieser ist in der Regel ein bis mehrere Tage vor ihrem Aufnahmetermin und dient der OP-vorbereitenden Diagnostik, chirurgischer und anästhesiologischer Aufklärung und Indikationsprüfung. Zudem lernen Sie an diesem Tag ihre behandelnden Stationsärzte und ihre Station kennen. Sollten sie an diesem Tage nicht sofort in unserem Klinikum bleiben, rechnen Sie für ihren Aufenthalt Zeit bis ca. 14:30 Uhr ein.

 Am OP-Vorbereitungs-Tag bitten wir Sie, sich bis 08:30 Uhr in unserem Klinikzentrum einzufinden. Für ambulante Operationen melden Sie sich in unserer orthopädisch- unfallchirurgischen Ambulanz, stationäre Aufnahmen melden sich im Zentralen Aufnahmezentrum des Klinikzentrums an.

 Es folgt die Zuweisung einer unserer 3 Stationen, auf denen ambulante und stationäre Patienten betreut werden. Hier erfolgen eine Blutentnahme sowie ein Aufnahmegespräch mit Pflege und Stationsarzt. In der Anästhesie-Ambulanz erfolgt zudem die Narkosevorbereitung. Sollte sich Anlass für weitere Diagnostik ergeben (z.B. ein EKG bei kardialer Vorerkrankung) wird dies im Anschluss durchgeführt. Sollten Sie gravierende Vorerkrankungen haben, bitten wir Sie, aktuelle Befunde zum Vorbereitungstermin mit zu führen. Sie erleichtern uns auf diese Weise einen umfassenden Überblick Ihres Krankheitsbildes und die Risikobewertung und ersparen sich überflüssige Doppeluntersuchungen.

 Die Stationen befinden sich in den Etagen 1 bis 3 im Gebäude E des Klinikzentrums Westerstede. Station E16 besitzt 30 Betten, die hauptsächlich mit unfallchirurgischen Patienten (incl. BG-Fällen) belegt werden. Station E26 wird in Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie betrieben und beinhaltet 15 orthopädisch- unfallchirurgische Betten. Hier werden hauptsächlich ambulante Tagespatienten und handchirurgische Patienten betreut. Station E36 beherbergt mit 30 Betten unsere orthopädischen Patienten und das Endoprothesenzentrum.

 Um 13:30 Uhr findet abschließend für alle Neuaufnahmen eine Indikationsbesprechung statt, in der jeder Fall nochmals individuell durch den Klinikdirektor oder seinen Stellvertreter geprüft wird. Hier haben auch Patienten die Möglichkeit, mit ihren Operateuren zu sprechen und wichtige Punkte anzusprechen.

 Medikamente

Wir empfehlen, bereits zum Vorbereitungstermin eine Verordnungsliste von Ihrem Hausarzt mit zu bringen. So können unsere Stationsärzte schon zu Beginn prüfen, ob es sich um spezielle Medikamente handelt, die ggf. vor der Operation abgesetzt werden müssen oder die über unsere Krankenhausapotheke ggf. speziell angefordert werden müssen.

Gepäck

Wir empfehlen Ihnen, so wenig Gepäck wie möglich zu ihrem Aufenthalt mit zu bringen. Wichtig wäre ausreichend Wäsche und Hygieneartikel. Wenn sie eine eigene Gehhilfe o.ä. zuhause verwenden, können Sie diese gerne mitbringen, um bereits postoperativ im Rahmen der Physiotherapie damit zu üben. Für die Physiotherapie empfehlen wir einen Sportanzug sowie bequeme, flache und geschlossene Schuhe. Wertsachen oder größere Bargeldbeträge bitten wir Sie, zuhause zu lassen. Für den Verlust von Wertgegenständen kann das Klinikzentrum Westerstede keine Haftung übernehmen.

 Tag der Operation

Egal für welche Art der Narkose Sie sich entschieden haben, am Tag der Operation bleiben Sie bitte nüchtern. Neben dem Verzicht auf Essen und Trinken dürfen Sie auch nicht rauchen. Hausmedikation und OP-vorbereitende Medikamente sollten an diesem Tage nur in Rücksprache mit dem Anästhesisten eingenommen werden. Auch, wenn ihr Stationsarzt ihnen eine ungefähre Operationszeit nennen kann, bitten wir Sie, zu bedenken, dass unser Klinikzentrum als überregionales Traumazentrum jederzeit OP-Kapazitäten für Notfälle schaffen können muß. Daher bitten wir Sie um Verständnis, sollte es zu Terminverschiebungen aufgrund von Notfällen kommen.

Nach der Operation und dem anschließenden Aufenthalt im Aufwachraum werden Sie wieder zurück auf Ihre Station gebracht. Während im Aufwachraum keine Besuche von Angehörigen möglich sind, können Angehörige Sie auf der Normalstation besuchen. Um unseren Patienten auch genügend Erholung zu gönnen, bitten wir Sie, von Besuchen während der Mittagsruhe und nach 21:00 Uhr abzusehen.

Zur zügigen Mobilisation stehen Ihnen nach der Operation die freundlichen und kompetenten Physiotherapeutinnen und –therapeuten unserer Klinik zur Seite.

Sollten Sie eine Reha oder poststationäre Versorgung benötigen, steht Ihnen unser Sozialdienst gern beratend und organisierend zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme kann dabei (z.B. bei Knie- Prothesen-Implantation) gern bereits 1-2 Wochen vor ihrem stationären Aufenthalt erfolgen, um Ihre persönlichen Wünsche bestmöglich zu berücksichtigen.