Klinikzentrum Westerstede ist "überregionales" Traumazentrum

Für die Einteilung der Kompetenzen der Krankenhäuser wurden drei Versorgungsstufen definiert, die mit speziellen Struktur- und Prozessmerkmalen sowie Kennzahlen hinterlegt wurden:

  • lokale Traumazentren,
  • regionale Traumazentren,
  • überregionale Traumazentren.

Die Abstufung bzw. Einteilung ist abhängig von der Einhaltung bzw. Gewährleistung der definierten Vorgaben. Das überregionale Zentrum hält z.B. alle relevanten Fachdisziplinen vor, gewährleistet eine jederzeitige Aufnahmebereitschaft, behandelt Patienten aus nachgeordneten Versorgungsstufen mit oder weiter und ist in der Lage, einen Massenanfall von Verletzten zu bewältigen.

Übersicht des Traumnetzwerks
Übersicht des Traumnetzwerks

Im Klinikzentrum Westerstede bildet das Bundeswehrkrankenhaus mit seinen Abteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Neurochirurgie den traumatologischen Schwerpunkt und kann gemeinsam mit der Ammerland-Klinik in den Bereichen Notaufnahme, Radiologie, OP und Intensivstation sowie den anderen akutmedizinischen Fachgebieten der Ammerland-Klinik das erforderliche Spektrum komplett abbilden. Ein Ergebnis, das nur im Rahmen der Kooperation erzielt werden konnte und den hochwertigen Stand der Patientenversorgung ein weiteres Mal dokumentiert.

Das Klinikzentrum Westerstede ist das einzige „überregionale“ Traumazentrum im Versorgungsgebiet Oldenburg-Ostfriesland. Die nächsten überregionalen Zentren befinden sich in Meppen, Bremen, Bremerhaven, Rotenburg Wümme oder Hannover. Nachgeordnete regionale Traumazentren sind in Oldenburg, Wilhelmshaven und Emden, lokale in Aurich, Wittmund, Leer, Varel und Delmenhorst.