Verabschiedung von Herrn Oberstabsfeldwebel Michael Groß

Major Rottstock überreicht Oberstabsfeldwebel Groß im Rahmen eines Antretens die Dankurkunde der Bundesrepublik Deutschland für die geleisteten treuen Dienste (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr).

Oberstabsfeldwebel Michael Groß verließ mit Erreichen der besonderen Altersgrenze zum 1. Oktober 2019 die Bundeswehr. Aus diesem Grund wurde ihm im Rahmen der letzten sogenannten „Grünen Woche“ des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede auf der Standortschießanlage Achternholt bei Wardenburg durch den Leiter Stabsgruppe am Bundeswehrkrankenhaus, Herrn Major Rottstock im Rahmen eines Antretens der dort übenden Soldaten die Dankurkunde der Bundesrepublik Deutschland für die geleisteten treuen Dienste überreicht. Dieser Rahmen ist nicht ganz zufällig so gewählt worden. Die Veranstaltung „Grüne Woche“ am Bundeswehrkrankenhaus, in der die Soldaten und Soldatinnen des Hauses ihre Leistungen zur Erhaltung der Grundfertigkeiten absolvieren, geht maßgeblich auf die Initiative von Herrn Oberstabsfeldwebel Groß zurück.

Oberstabsfeldwebel Groß trat 1985 als Soldat auf Zeit in die Streitkräfte ein. Die ersten Jahre seiner insgesamt 34-jährigen Dienstzeit war er zunächst in der Panzergrenadiertruppe und später bei den Fallschirmjägern in Varel eingesetzt. Entsprechend seiner zivil erworbenen technischen Expertise erfolgte dann ein Verwendungswechsel hin zum Fernmeldedienst der Bundeswehr. Er gehörte damals in den 1990er Jahren zu den ersten Soldaten, die mit dem Aufbau von IT-Systemen und hier speziell komplexer Netzwerktechniken befasst waren. Dies erfolgte hauptsächlich an den Standorten Köln, Euskirchen und Mechernich. Hier wurde er zum Netzwerkdesigner ausgebildet, was durch eine Auslandsverwendung in San Diego, Kalifornien komplettiert wurde.

Die letzten fünf Jahre seiner Dienstzeit absolvierte Oberstabsfeldwebel Groß heimatnah am Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, wo er als Feldwebel für die IT des Hauses tätig war. Dem Bundeswehrkrankenhaus wird er auch weiterhin verbunden bleiben und dort im Rahmen der Grünen Woche als Reservist die aktiven Kameraden unterstützen.