Verstärkung für das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede

Frau Medizinaldirektorin Katja Rebling mit dem Kommandeur und Ärztlichen Direktor des Bundeswehrkrankenhauses, Herrn Oberstarzt Dr. Matthias Grüne (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr).

Das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede hat eine personelle Verstärkung seiner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bekommen. Am 1. Oktober 2019 wurde Frau Medizinaldirektorin Katja Rebling mit Wirkung desselben Tages vom Kommandeur und Ärztlichen Direktor des Bundeswehrkrankenhauses, Herrn Oberstarzt Dr. Matthias Grüne, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zur Beamtin vereidigt und erhielt die Ernennungsurkunde aus seinen Händen.

Frau Rebling war bis zu ihrem Dienstzeitende am 30. September 2019 über 21 Jahre Soldatin auf Zeit und bereits seit einigen Monaten im Rang eines Oberstabsarztes in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Bundeswehrkrankenhauses tätig, so dass hier ein nahtloser Übergang möglich wurde. Die militärische Laufbahn von Frau Rebling begann im Januar 1998, als sie als Sanitätsoffiziersanwärterin der Luftwaffe in die Streitkräfte eintrat.



Erfolgreicher Weg

Ihre medizinische Ausbildung erfolgte dann an der Universität Greifswald. Ihr Interesse im Bereich der Wehrpsychiatrie hat sich dabei schon relativ früh im Studium entwickelt, um Soldaten und Soldatinnen mit psychischen Verwundungen helfen zu können. Nach ihrer Approbation als Ärztin war sie dann zunächst am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg tätig. Zwei Jahre später wechselte sie zum Sanitätsversorgungszentrum Plön und war von dort aus auch an Auslandseinsätzen im Kosovo beteiligt und konnte den Kameraden und Kameradinnen vor Ort helfen.

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Die spätere Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie erfolgte dann wieder in Hamburg. Außerdem hat Frau Rebling eine Weiterbildung zur Speziellen Psychotraumatherapie absolviert und ist seit 2016 eigenverantwortlich in der Behandlung von Soldatinnen und Soldaten mit Traumafolgestörungen tätig.

Von der Soldatin zur Beamtin

Angesichts des sich abzeichnenden Dienstzeitendes als Soldatin auf Zeit, entschied sie sich, in der Bundeswehr auf einem zivilen Dienstposten tätig zu sein, um weiterhin mit militärischen Patienten arbeiten zu können. Dies ist ein nicht groß genug einzuschätzender Vorteil, wenn eine zivile Fachärztin mit militärischem Hintergrund Soldaten als Patienten behandelt und gleichzeitig auf diese Weise personelle Stabilität im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede gewährleistet wird.

Neuer Lebensmittelpunkt

Aus diesem Grund hat Frau Rebling ihren Lebensmittelpunkt aus dem Hamburger Umland nach Westerstede verlegt und ist vor kurzem mit ihren beiden Kindern ins Ammerland gezogen. In Westerstede sagt ihr besonders die Lebensqualität der Gesundheitsstadt im Grünen zu.